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Traian Basescu: Nicht endlos - Sozialhilfeempfänger

Bukarest (ADZ) – Auf einem Seminar über die Situation der Roma in Rumänien wurde unterstrichen, dass es nicht hinnehmbar sei, dass sich die Politiker nur während des Wahlkampfes an diese Ethnie erinnern.
Präsident Traian Basescu, der während seines Wahlkampfes extra „Manele“ bestellt hatte – siehe das Wahlkampflied, das Nicolae Guta und Roxana, die Prinzessin von Siebenbürgen, gesungen hatten –, kann allerdings nicht vorgeworfen werden, dass er sich mit dieser Ethnie nicht beschäftigen würde.
Auf dem Seminar sagte der Staatschef, es gehe nicht an, dass die Roma, wenn sie einmal fünf, sechs Kinder haben, hauptsächlich von der Sozialhilfe leben könnten. Man dürfe diese Art der Existenz nicht endlos hinnehmen. 80 Prozent der Roma leben in schierer Armut.
Die Roma – unter denen es die höchste Rate an Analphabeten gibt – müssten ihre Kinder in die Schule schicken. Dem wird entgegengehalten, mancherorts gebe es Sonderklassen für Romakinder, in denen weder die Lehrer ein Interesse am Unterrichten haben, noch die Schüler ein Interesse am Lernen.
Andererseits besitzen jetzt mehr Roma Personalausweise. Dazu wird bemerkt, dass die Bürgermeister bei den Wahlen deren Stimmen brauchen. Bei der letzten Volkszählung haben sich 535.000 Bürger als Roma erklärt, tatsächlich dürften es 1,5 bis 2 Millionen sein.

(ADZ, 24.02.2010)