Traditionell wie jedes Jahr startete auch 2011 die Bautruppe mit 10 Mann am 28.10. in Richtung Siebenbürgen. Alle waren in irgendeiner Weise Handwerker und manche auch das erste Mal in Rumänien. Es war eine nette und lustige Truppe und erinnerte mich an die Schulzeit „ Lager für Arbeit und Erholung“. Wobei bei uns die Arbeit eindeutig im Vordergrund stand und die Erholung eher eine Form der Freude war, das es uns so gut in Deutschland geht. Naja, jedenfalls kennen wir keinen Hunger.1

Die Woche begann, nach langer Fahrt mit 2 Bussen 2 Anhängern und einem PKW, mit einem Zwischenstopp in Hermannstadt oder Sibiu , der Hauptstadt Siebenbürgens. Wir schliefen sehr ordentlich in der Evangelischen Akademie. Gleich abends fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt zur Erkundung. Alle waren begeistert, der alte schöne Markt, die deutsche Kirche usw.

Unser diesjähriger zweiter Spendentransport startete am 31.03.2011 mit einem voll gepackten Sattelauflieger und zusätzlich mit einem ebenfalls bis unter das Dach gefüllten VW LT Kastenwagen plus Anhänger mit welchem Michael Krätzig und ich am 01.04.2011 in Richtung Siebenbürgen dem Sattelauflieger hinterher fuhren.

Am Montag wurde alles abgeladen, sortiert und zu den Bestimmungsorten bzw. Bedürftigen gebracht. Trotz vieler bereitwilliger Männer und Frauen dauerte dies den ganzen Tag. Aber wir waren froh, dass alles den langen Weg unbeschadet überstanden hat und mit vielen nützlichen Dingen vor Ort vielen Kindern und deren Eltern geholfen werden kann. So haben wir durch das Spendenaufkommen zB. 

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Ein Klettergerüst mit Rutsche für einen Kindergarten, med. Artikel wie Einweghandschuhe, Kleidung aller Art, Fahrräder, Krankenhauskinderbetten, Wasch und Körperpflegemittel u.v.m übergeben können. Die Finanzierung dieses Transportes übernahm der Lion-Club Pirna.

Außerdem haben wir wieder

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Viola, die Mutter von Andrei, ist Analphabetin, sie hat diese Dankes-Zeilen mit einer ihrer größeren (Schul)Kinder geschrieben ( welche übrigens in unserer Gemeinde von zwei unserer Jugendlichen täglich Hausaufgabenhilfe erhalten)

andrei und mut

Für die unter Euch, die das Foto noch nicht haben, habe ich es angehangen.

„Liebe Geschwister, liebe Freunde,
ich schicke Ihnen diesen Brief, mit welchem ich Ihnen ganz sehr danken möchte für das was Sie für mich, Viola, und besonders meinen Sohn Andrei getan haben. Der HERR segne und schütze auch eure Familien .

Ich wende mich erneut an Sie mit der Bitte um weitere Hilfe, falls es möglich ist, für die zweite ( von drei) Operationen von Andrei’s Händen.
Diese OP wird am 24.1. sein.
Ich hoffe, Sie hatten schöne Festtage und wir wünschen Ihnen ein Gesegnetes Neues Jahr!
Viola “

Ich möchte Euch noch erklären,

Am 26.03.2010 gegen Mittag ging es dann ans Beladen des LKW. Jeder Zentimeter Platz musste genutzt werden um so viele Hilfsgüter wie möglich transportieren zu können. Neben Pflegebetten und Rollstühlen waren es vor allen Dingen wieder Sommerbekleidung die sehr gefragt war.

Wie jedes Jahr, entwickelten sich die Vorbereitungen für den Ostertransport nach Rumänien zu sehr hektischem aber koordiniertem Treiben. Dies wurde dadurch img 0907hervorgerufen, dass viele Spender schnell noch was zum Transport dazugeben wollten und ich mit abholen nicht fertig wurde und zum Anderen weil die Spedition, welche einen Teil der Kosten gesponsert hat, keinen Frachtraum am Speditionsmarkt fand und uns somit keine

Auch dieses Jahr war die Weihnachtsgeschenkaktion wieder ein sehr großer Erfolg und wir konnten uns mit 661 liebevoll gepackten Paketen und 4 Transportern auf den Weg nach Rumänien machen. Geplant war als Abfahrtstermin der 15.12., doch die gesperrte Autobahn und der viele Schnee zwangen uns, erst am 16.12. zu starten. Nach 20 Stunden Fahrt und Zwischenübernachtung waren wir endlich am Ziel. Karl Hellwig, ein Siebenbürger Sachse, der an der Spitze unseres rumänischen Partnervereins die Leute vor Ort betreut, erwartete uns bereits. Neben ihm stand eine Frau mit etwas Schrott in der Hand. Auf meinen fragenden Blick erklärte mir Karl, dass die Frau um Schrott bat, um mit dem Geld aus dessen Erlös Brot für ihre Kinder kaufen zu können.

CIMG1355 Diese konnten sich nicht mal mehr erinnern, wann sie das letzte Brot gegessen hatten. Wir sahen uns an und wussten - wir sind angekommen. Ein paar Tage später besuchten wir diese Frau und ihre Kinder in ihrer ärmlichen 1-Zimmer Hütte und übergaben jedem Kind ein Geschenk. Die Freude war riesig. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht über unser Kommen im Dorf und als wir die Hütte verließen, wartete bereits eine ganze Traube Kinder am Auto. Wir hatten Mühe, alle zu bändigen und jedem ein Paket zu geben. Auch hier kamen wir mit Leuten ins Gespräch und unser Eindruck bestätigte sich. Es sind die vergessenen und ärmsten der Gesellschaft, oft auch Roma, die völlig abgedrängt am Rande des Dorfes leben, ohne Würde und Chance. Selbst wenn es eine kleine Chance gäbe, würde es oft an den Umständen scheitern, denn nach wie vor sind viele Dörfer nicht auf asphaltierten Straßen erreichbar oder fahren keine Busse in diese Dörfer. Trotzdem begeistert uns die Lebensfreude und Gastfreundlichkeit sowie das Gottvertrauen dieser Menschen immer wieder. Wir besuchten auch dieses Jahr wieder viele dieser Orte, um die Geschenke zu verteilen und überall übermittelte man uns den freudigen DankCIMG1462an die Deutschen, die die Ärmsten nicht vergessen.


Die Planung für die verschiedenen Aktionen zum Weihnachtsfest liefen 2009 bereits recht früh an. Viele Spender erkundigten sich schon im Oktober nach der Weihnachtspäckchenaktion, die katholische Gemeinde Pirna sammelte und sortierte fleißig Wintersachen und Schuhe, und Karl Hellwig unsere gute Seele in Rumänien bat dringend um Öfen. 

Öfen für arme rumänische Familien

Die Öfen stellte uns die Wohnungsbaugesellschaft Pirna aus verschiedenen sanierungsbedürftigen Häusern zur Verfügung.Dank fleißiger Helfer einer befreundeten Firma konnten wir an einem Tag 40 Öfen für die Ärmsten in Rumänien retten. Nach weiteren 3 Tagen waren alle gesäubert und sahen neuwertig aus. Doch nun kamen unsere Sorgen. Alleine die Öfen wogen ca. vier Tonnen plus die vielen Sachen und Schuhe…und Pfarrer Büchner gab immer wieder die neuen Geschenkehochrechnungen durch. Riesenfreude - wir werden die magische Geschenkemarke vom letzten Jahr übertreffen, hatten sich doch bereits im Verein ca. 300 liebevoll gepackte Pakete eingefunden. Diese kamen von lieben Menschen und Kindern aus Mühlbach, Arnsdorf, Heidenau, Berlin und Karlsruhe. Bis dahin hatte ich geplant mit dem VW-LT-Transporter und dem großen Hänger zu fahren. Das war jetzt nicht mehr möglich, da das Transportgewicht dieses Gespanns gerade vier Tonnen ist und wir nichts dalassen wollten. Der Hilferuf des Kinderheimes in Rupea / Reps nach Hygieneartikeln machte die Planung des Selbstfahrens mit Kleintransportern dann völlig zunichte. Zwischenzeitlich hatten wir bereits 2 Mercedes Sprinter Transporter geladen und auf Reisen geschickt. Das Geld dafür bekamen wir von den fleißigen Handarbeitsfrauen aus Heidenau + 110 Geschenke durch die Aktion der kath. Pfarrjugend. Dann, am 20.12. war der große Tag – die Geschenkeabholung in der katholischen Kirche Pirna. Geschenke Wir trauten unseren Augen kaum, als wir die Kirche betraten. Ein riesengroßer Berg schöner, bunter Geschenke zierte den Altarraum. Wir waren begeistert. Doch nicht nur das, Pfarrer Büchner überreichte uns eine Spende von knapp 700,00 € für den Transport! Uns überkam eine Riesenfreude, war doch damit unsere letzte Sorge die Tranportfinanzierung des bestellten 7,5 t Lkw geklärt.

der Herbsthilfstransport nach Rumänien liegt nun eine Woche hinter uns. Es war eine schöne, stressige Woche. Aber es war positiver Stress. Wir konnten etwas für die Ärmsten der Armen in Rumänien tun und das ist ein schönes Gefühl. kinderreich Der Bedarf ist nach wie vor riesengroß und das nicht nur bei Familien, Kindern und Alten aus den Dörfern abseits der Straßen. CIMG6806Auch Krankenhäuser sind auf Hilfe angewiesen. So hatten wir diesmal unter anderem Betten, med. Geräte und orth. Hilfsmittel für ein Krebskrankenhaus in Victoria, am Fuße der Karpaten, dabei.

Anfang März starten wir mit einem "kleinen Transport" nach Schweischer/Fiser um dem dortigen Altenheim sowie dem Kinderheim in Reps/Rupea dringend benötigtes Waschmittel zu übergeben. Großen Dank dafür an die Firma Henkel in Düsseldorf, die uns dieses sehr unkompliziert spendete. Von der Bundeswehr bekamen wir einen großen Posten Decken und Bettwäsche welchen wir zum Neurologiekrankenhaus nach Kronstadt/Brasov mitnehmen.
Außerdem werden wir die Tage in Rumänien nutzen, um kleinere aber dringende Bauprojekte zu planen damit die Bautruppe im Mai effizient und reibungslos arbeiten kann.

24.4.2009 -Start der Bautruppe nach Rumänien-
Wir werden neben verschiedenen Hilfsgütern auch Werkzeug und Baumaterial mitnehmen um hier und da wichtige Reparaturen zu erledigen. Dringend notwendig ist z.B.die Neuinstallation der Elektroanlage im Haus einer Familie mit 14 Kindern in Homorod. Hier besteht akute Brandgefahr!
Außerdem sind verschiedene

Anhand der Erfahrungen der letzten Jahre hatten wir als Verein uns zum Thema Hilfstransporte, was eines der Schwerpunkte ist, auf 2 Transporte pro Jahr verständigt. So sollte jeweils ein Sattelzug im Frühjahr und einer im Herbst das Lager Pirna Richtung Siebenbürgen verlassen.
Der Frühjahrstransport startete 2010 am 26.03..cimg6528 Die große Bereitschaft unserer Spender sowie das riesengroße Engagement von Frau und Herrn Becker und der Mutter Theresa Frauen aus Waldbronn Lkbei Karlsruhe ließen unseren Spendensattelauflieger derart schnell voll werden, dass unser Lager schon Ende Juli total aus den Nähten platzte.
Glücklicherweise kam fast zeitgleich


Am 22.12.2008 war es endlich soweit. Die Autos waren gepackt und wir starteten mit ca. 371 Geschenken an Bord für rumänische Kinder.

Einige Tage zuvor waren bereits Steffi und Holger mit einem Mercedes Sprinter sowie Sabine und Robert mit dem T4 und Anhänger und vielen Spenden Richtung Siebenbürgen aufgebrochen.

Diese ganze Aktion und der Erfolg sind hauptsächlich auf das große Engagement des Pirnaer Pfarrers Norbert Büchner und der Katholischen Gemeinde Pirna zurückzuführen, denn ohne diesen Einsatz und den vieler Helfer wären so viele Geschenke nicht zusammengekommen. Die Gemeinschaft der Spender erstreckte sich von privaten Menschen bis hin zu Schulen, Schulklassen, Betrieben, Kaufhäusern, Gewerbetreibenden, Landratsamt, Arbeitsamt, Kindergärten und vielen mehr.

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