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Die wichtigste Phase im Projekt ist nun jene, die beiden Elterngruppen zu verselbständigen bzw die Elternleiter soweit zu befähigen, ihre Treffen und Seminare selbst zu organisieren. In dieser „Verselbständigungsphase“ unterstützen meine Kollegin Dana und ich natürlich die Elternleiter – wir haben ausser regionalen Kleintreffen in ihren jeweiligen Dörfern schon einen kommunikationskurs mit ihnen organisiert und sie zu den Seminaren mit den Sozialarbeitern eingeladen. Dies sorgt erstmal für große Aufregung auf beiden Seiten – es ist ungewöhnlich, dass die „Dienstleister“ sich mit den „Empfängern“ in EINEM Seminar befinden; und nicht nur das, sondern sich auch sehr interessiert einander zuwandten!

Normalerweise funktioniert es andersherum mit der Hilfe. Wir als Verein Europas Kinder Pirna e.V. sammeln Spenden und bringen Sie nach Siebenbürgen/Rumänien, um dort arme Familien und Behinderte sowie soziale Projekte zu unterstützen.

Als aber Karl Hellwig, Chef unseres rumänischen Partnervereins NOWERO, vom Hochwasser in Pirna erfuhr, hielt es ihn nicht auf dem Stuhl. Kurzerhand entschloss er sich mit den 4 Handwerkern von NOWERO die 1400 km nach Pirna zurückzulegen, um Hochwasseropfern zu helfen. "Jetzt können wir endlich mal etwas zurückgeben" war sein Slogan. Sonst werden wir Immer von den Pirnaern unterstützt, meinte er.

Engagiert und voller Tatendrang half er mit seinen Leuten bei einigen Betroffenen in Pirna. Sie reinigten, kärcherten, rissen Decken und Wände heraus oder beräumten beschädigte Gebäude. Die Freude der Menschen war riesengroß. Auch das Gefühl hier zu sein, helfen zu können und zu erleben wie ruhig und geordnet, strukturiert hier alles nach so einer schweren Katastrophe abläuft war für ihn überwältigend.

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Am 23. März startete unser Ostertransport indem Michael Krätzig und ich dem großen LKW mit unserem LKW "hinterher" reisten. Beim Abladen waren wieder viele Helfer des Partnervereins NOWERO mit dabei, in mehreren Stunden die vielen Spenden in die vorgesehenen Lager zu verteilten. Erstaunt war ich wieder, wie viel in so einen Sattelauflieger hineinpasst... CIMG1953aber die langjährige Erfahrung beim Beladen erweist sich hier als sehr vorteilhaft! 

In der Woche hatten wir einige Familien unseres Behindertenprojekts zusammen mit Tina Bing besucht und konnten uns vom Erfolg der Arbeit an den glücklichen Augen der Menschen erfreuen. Dabei wurde uns wieder bewußt, wie dringend schon kleinste Spenden benötigt werden!

Im Krankenhaus von Reps

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Transilvania e.V. hat einen Spender gefunden, der in Containerbauweise eine neue Rettungswache errichten will.

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Für das Dach und die damit verbundenen Holzarbeiten fehlen allerdings die Fachleute.
Wir wurden angesprochen um in Deutschland eine Fachfirma oder finanzielle Hilfe zu finden, um das Dach unentgeltlich aufzubauen.

Eine funktionierende Rettungswache hilft Leben retten, bitte helfen Sie!

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Traditionell wie jedes Jahr startete auch 2011 die Bautruppe mit 10 Mann am 28.10. in Richtung Siebenbürgen. Alle waren in irgendeiner Weise Handwerker und manche auch das erste Mal in Rumänien. Es war eine nette und lustige Truppe und erinnerte mich an die Schulzeit „ Lager für Arbeit und Erholung“. Wobei bei uns die Arbeit eindeutig im Vordergrund stand und die Erholung eher eine Form der Freude war, das es uns so gut in Deutschland geht. Naja, jedenfalls kennen wir keinen Hunger.1

Die Woche begann, nach langer Fahrt mit 2 Bussen 2 Anhängern und einem PKW, mit einem Zwischenstopp in Hermannstadt oder Sibiu , der Hauptstadt Siebenbürgens. Wir schliefen sehr ordentlich in der Evangelischen Akademie. Gleich abends fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt zur Erkundung. Alle waren begeistert, der alte schöne Markt, die deutsche Kirche usw.

450 Gäste, ein üppiges Buffet und ein Stargast, der die Lachmuskeln animierte. Der zehnte gemeinsame Neujahrsempfang der Stadt Pirna, der Volksbank Pirna eG und des Verbandes der Selbstständigen war Schauplatz für interessante Gespräche und gute Unterhaltung. Neben der Verleihung der Ehrenamtspreise der Stadt Pirna war der Auftritt von Comedian Ralf Schmitz der Höhepunkt des Abends.

-> zum Beitrag bei pirna-tv.de

Unser diesjähriger zweiter Spendentransport startete am 31.03.2011 mit einem voll gepackten Sattelauflieger und zusätzlich mit einem ebenfalls bis unter das Dach gefüllten VW LT Kastenwagen plus Anhänger mit welchem Michael Krätzig und ich am 01.04.2011 in Richtung Siebenbürgen dem Sattelauflieger hinterher fuhren.

Am Montag wurde alles abgeladen, sortiert und zu den Bestimmungsorten bzw. Bedürftigen gebracht. Trotz vieler bereitwilliger Männer und Frauen dauerte dies den ganzen Tag. Aber wir waren froh, dass alles den langen Weg unbeschadet überstanden hat und mit vielen nützlichen Dingen vor Ort vielen Kindern und deren Eltern geholfen werden kann. So haben wir durch das Spendenaufkommen zB. 

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Ein Klettergerüst mit Rutsche für einen Kindergarten, med. Artikel wie Einweghandschuhe, Kleidung aller Art, Fahrräder, Krankenhauskinderbetten, Wasch und Körperpflegemittel u.v.m übergeben können. Die Finanzierung dieses Transportes übernahm der Lion-Club Pirna.

Außerdem haben wir wieder