Behindertenprojekt

Im März 2014 wird das Projekt "Menschen möglich machen"
zuende gehen. Bis dahin wird eine Selbsthilfegruppe installiert um Anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu
können.

Auf diesen Fotos erhalten Klienten innerhalb unseres Projektes „ Menschen möglich machen“ während der Mobilen Beratung Spenden von Lebensmitteln oder Kleidung. Ein großes Danke an dieser Stelle an Familie Becker im Schwarzwald und den dortigen „Mutter Theresa Kreis in Waldbronn“ . Oftmals bedeutet behindert zu sein auch Armut. Natürlich sind diese Geschenke nur kleine Gesten der Hilfe und Zuneigung – aber sie schaffen Freude und Vertrauen. Nachhaltig dagegen ist unsere Selbsthilfegruppe, welche im Entstehen ist. Die beiden Leiter seht ihr mit ihren Frauen auf dem letzten Foto während unseres Kommunikationskurses.

Tina Bing

 

Liebe Spender,

es ist zwar schon ein paar Wochen her als Danilo, der Weihnachtsengel, und ich als Weihnachtsmann in Siebenbürgen viele Kinder- und Familienherzen höher schlagen ließen, doch das was wir bei dieser Abenteuerreise erlebten ist aktueller denn je.

Die riesige Menge von 985 liebevoll eingepackten Paketen und jede Menge Winterschuhe und warme Jacken, stellten uns vor eine logistische Herausforderung, hier und auch in Rumänien. Viele Pakete waren so schwer, dass man nur eins tragen konnte. Zum Transport konnten wir einen halben Lkw chartern und fuhren dann noch mit unserem Sprinter und Anhänger hinterher. Auf Grund von Motorproblemen kamen wir nur langsam voran. Nach erfolgter Reparatur in einer Mercedes Fachwerkstatt in Arad/Rumänien mussten wir für drei Stunden Arbeit 245,00 € zahlen und stellten fest, dass unser Sprinter nun schlechter ging als vorher. So schlichen wir mit unserem 6,6 to Geschoss mit 20 km/h im ersten Gang Rumäniens Berge hoch – glücklicherweise nachts bis in die Morgenstunden.

Wie auch im letzten Jahr, war der gecharterte Lkw durch unsere rumänischen Freunde bereits entladen worden und die Küche im Sonnenhaus bis unter die Decke mit Geschenken gefüllt. Ein schöner Anblick! Sofort begannen wir, die Pakete nach Alter und Geschlecht zu sortieren und zu verladen.

Der Fakt, dass ich fast immer als Weihnachtsmann verkleidet war, steigerte den Spaßfaktor für alle immens und verschaffte mir die Möglichkeit als scheinbar unerkanntes Wesen in viele Menschen und ihr Leben einzutauchen, ohne Scham oder Zurückhaltung.

Am 23. März startete unser Ostertransport indem Michael Krätzig und ich dem großen LKW mit unserem LKW "hinterher" reisten. Beim Abladen waren wieder viele Helfer des Partnervereins NOWERO mit dabei, in mehreren Stunden die vielen Spenden in die vorgesehenen Lager zu verteilten. Erstaunt war ich wieder, wie viel in so einen Sattelauflieger hineinpasst... CIMG1953aber die langjährige Erfahrung beim Beladen erweist sich hier als sehr vorteilhaft! 

In der Woche hatten wir einige Familien unseres Behindertenprojekts zusammen mit Tina Bing besucht und konnten uns vom Erfolg der Arbeit an den glücklichen Augen der Menschen erfreuen. Dabei wurde uns wieder bewußt, wie dringend schon kleinste Spenden benötigt werden!

Im Krankenhaus von Reps

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Die wichtigste Phase im Projekt ist nun jene, die beiden Elterngruppen zu verselbständigen bzw die Elternleiter soweit zu befähigen, ihre Treffen und Seminare selbst zu organisieren. In dieser „Verselbständigungsphase“ unterstützen meine Kollegin Dana und ich natürlich die Elternleiter – wir haben ausser regionalen Kleintreffen in ihren jeweiligen Dörfern schon einen kommunikationskurs mit ihnen organisiert und sie zu den Seminaren mit den Sozialarbeitern eingeladen. Dies sorgt erstmal für große Aufregung auf beiden Seiten – es ist ungewöhnlich, dass die „Dienstleister“ sich mit den „Empfängern“ in EINEM Seminar befinden; und nicht nur das, sondern sich auch sehr interessiert einander zuwandten!

Transilvania e.V. hat einen Spender gefunden, der in Containerbauweise eine neue Rettungswache errichten will.

rettungswache

Für das Dach und die damit verbundenen Holzarbeiten fehlen allerdings die Fachleute.
Wir wurden angesprochen um in Deutschland eine Fachfirma oder finanzielle Hilfe zu finden, um das Dach unentgeltlich aufzubauen.

Eine funktionierende Rettungswache hilft Leben retten, bitte helfen Sie!

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450 Gäste, ein üppiges Buffet und ein Stargast, der die Lachmuskeln animierte. Der zehnte gemeinsame Neujahrsempfang der Stadt Pirna, der Volksbank Pirna eG und des Verbandes der Selbstständigen war Schauplatz für interessante Gespräche und gute Unterhaltung. Neben der Verleihung der Ehrenamtspreise der Stadt Pirna war der Auftritt von Comedian Ralf Schmitz der Höhepunkt des Abends.

-> zum Beitrag bei pirna-tv.de

Normalerweise funktioniert es andersherum mit der Hilfe. Wir als Verein Europas Kinder Pirna e.V. sammeln Spenden und bringen Sie nach Siebenbürgen/Rumänien, um dort arme Familien und Behinderte sowie soziale Projekte zu unterstützen.

Als aber Karl Hellwig, Chef unseres rumänischen Partnervereins NOWERO, vom Hochwasser in Pirna erfuhr, hielt es ihn nicht auf dem Stuhl. Kurzerhand entschloss er sich mit den 4 Handwerkern von NOWERO die 1400 km nach Pirna zurückzulegen, um Hochwasseropfern zu helfen. "Jetzt können wir endlich mal etwas zurückgeben" war sein Slogan. Sonst werden wir Immer von den Pirnaern unterstützt, meinte er.

Engagiert und voller Tatendrang half er mit seinen Leuten bei einigen Betroffenen in Pirna. Sie reinigten, kärcherten, rissen Decken und Wände heraus oder beräumten beschädigte Gebäude. Die Freude der Menschen war riesengroß. Auch das Gefühl hier zu sein, helfen zu können und zu erleben wie ruhig und geordnet, strukturiert hier alles nach so einer schweren Katastrophe abläuft war für ihn überwältigend.

 Hochwasser2013034