Traditionell wie jedes Jahr startete auch 2011 die Bautruppe mit 10 Mann am 28.10. in Richtung Siebenbürgen. Alle waren in irgendeiner Weise Handwerker und manche auch das erste Mal in Rumänien. Es war eine nette und lustige Truppe und erinnerte mich an die Schulzeit „ Lager für Arbeit und Erholung“. Wobei bei uns die Arbeit eindeutig im Vordergrund stand und die Erholung eher eine Form der Freude war, das es uns so gut in Deutschland geht. Naja, jedenfalls kennen wir keinen Hunger.1

Die Woche begann, nach langer Fahrt mit 2 Bussen 2 Anhängern und einem PKW, mit einem Zwischenstopp in Hermannstadt oder Sibiu , der Hauptstadt Siebenbürgens. Wir schliefen sehr ordentlich in der Evangelischen Akademie. Gleich abends fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt zur Erkundung. Alle waren begeistert, der alte schöne Markt, die deutsche Kirche usw.


Am nächsten Morgen führten wir die Besichtigungstour bei Tageslicht fort und Kletterten nach einem Altstadtrundgang auf den Stadtturm. Die Übersicht war einfach herrlich. Nachmittags kamen wir im Vereinshaus in Dacia an und die fleißigen Ameisen begannen überall sofort zu werkeln.
Fast nebenbei entluden wir am Montag den 2. Sattelauflieger mit Spenden und verteilten auch schon einiges. Dies führte uns in armselige Hütten mit hungernden Menschen, die schon auf uns zu warten schienen. Die „Neuen“ unter uns konnten ihre Gefühle nur schwer verarbeiten auf der einen Seite das Elend zu sehen und die Freude nicht dort leben zu müssen, doch aber helfen zu können.
An den anderen Tagen wurden viele Dinge repariert und auch neu gebaut, aber auch Probleme geklärt und Lösungen gefunden. Es entstand ein Lager für das Behindertenprojekt wo Rollstühle und med. Gerät nicht nur Lagern, sondern auch repariert werden können. Ein Dach wurde abgedichtet und ein Wasserschaden repariert. Beim Umbau des Spendenzentrums-Lager in Rupea konnten wir mit baulicher Fachkompetenz helfen. Am Donnerstag unternahmen wir einen Ausflug nach Tartlau um eine der schönsten Kirchenburgen zu besichtigen. Anschließend sahen wir uns noch Kronstadt /Brasov an. Abends wurden die letzten organisatorischen Probleme zum Start des Behindertenprojektes und zur Fertigstellung der begonnenen Arbeiten besprochen. Dank der guten Teamarbeit gelang auch alles sehr gut.
Ich bedanke mich hiermit im Namen des Vorstandes bei allen Helfern und Unterstützern unserer Projekte und Aktivitäten und hoffe auf breiten Zuspruch für die Weihnachtspäckchenaktion!
Viele Grüße
Michael Krätzig

 

 
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